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Schöllkraut Blätter - Wie auf dem Foto gut zu sehen, sind die Blätter dieser Heilpflanze gut wasserabweisend und sehen recht hübsch aus.

Blätter vom Schöllkraut

Schöllkraut Schoten bzw. Kapseln mit Samen - Auf diesem Bild sieht man sehr deutlich die heranreifende Kapsel, oder Schote einer wildwachsenden Schöllkrautpflanze, die ich am Wegesrand gesichtet habe. Die Schoten werden bald aufplatzen und der Pflanzensamen kann sich ausbreiten. Der ein oder andere Helferlein in Form eines Vogels oder einer Ameise wird sicherlich auftauchen und sorgt für die Verbreitung.

Die Samen des Schöllkrauts sind in Schoten an der Pflanze

Unkraut - Bei vielen Menschen ist heute alles Unkraut, was nicht in die Schublade von Zierpflanzen passt. Alles, was nicht sonderlich hübsch, gerade, formschön, farblich exakt oder beim Blumenhändler um die Ecke zu kaufen ist, wird voreilig als Unkraut bezeichnet. Alles, was wir nicht selber angepflanzt und kultiviert haben, bekommt ganz flott den Namen Unkraut und ist meist absolut unerwünscht. Dabei sind es meistens die sich selbst ausbreitenden, in der freien Natur vorkommenden Pflanzen, die wir für die Gesunderhaltung und auch als Heilmittel für so manch ein Zipperlein verwenden können. Das weiß man nicht erst seit heute, sondern das Wissen um die heilende Wirkung vieler Kräuter und Pflanzen hat schon immer positive Wirkung bei vielen Heilungsprozessen gehabt.

Kräuter und HeilpflanzenUralte Kräuterkunde - Bis heute gibt es noch in kleinen Teilen dieser Erde bestimmte Stämme und Völker, die von moderner Medizin nie etwas gehört haben und die nie aufgehört haben, auf das Wissen ihrer Urahnen zu vertrauen, denn diese kannten sich aus mit den vielen natürlichen Pflanzen und Kräutern. Fragen Sie mal Ihre Oma oder Ihren Opa nach der Verwendung von Kräutern und Pflanzen aus der Natur.

Schöllkraut

Rankende Pflanzen

Schöllkraut Chelidonium majus - Das Schöllkraut ist heute unter vielen Namen bekannt, die so manch Einer noch nie im Leben gehört hat. Da es aber ein sehr altes Kraut ist, und in vergangenen Zeiten schon als Heilkraut genutzt wurde, sind auch die verschiedensten Namen für diese wunderbare Pflanze entstanden.

Schöllkraut Namen - Schellkraut, Goldkraut, Goldwurz, Warzenkraut, Ziegenkraut, Krätzenkraut, Gilbwurz, Schindwurz, Marienkraut, Schwalbenkraut, Schwalbenwurz, Blutkraut, Bockskraut, Augenwurz, Augenkraut, Gschwulstkraut, Gottesgabe, Schälkraut, Nagelkraut, Herrgottsblatt, Herrgottsgnade, Himmelsgabe, Gilbkraut, Teufelsmilchkraut, Trudenmilch, Aflkraut, Schälerkraut, Trudenmilchkraut, Schinnkraut

Gattung: Chelidonium
Familie: Mohngewächse, sprich Papaveraceae
Wuchsform: Mehrjährige, krautige Pflanze, das Schöllkraut hat eine kräftige Pfahlwurzel und gehörnte Samen, die aussehen wie kleine Schoten

Gelbe Blüte des Schöllkrautes

Schöllkraut Blüte und Samenschote
Zum Vergrößern Bild einfach anklicken

Chelidonium majus

Schöllkraut Tinktur aus dem Stiel

Saft aus dem Stängel des Schöllkrauts

Giftiges Schöllkraut - Knickt man sich einen Stengel ab, tritt der orangefarbene Saft aus, siehe Foto

Warzenkraut mit bitterem Saft - Das Schöllkraut findet man überall in der Kräuterheilkunde, insbesondere der gelb-orangefarbene Saft aus den Stengeln ist als Mittel gegen Warzen sehr bekannt. Vorsicht ist trotzdem angesagt, denn das Schöllkraut ist giftig.

Schöllkraut gegen WarzenSchöllkraut gegen Warzen - Ich selber habe bereits vor Jahren im Selbstversuch folgende Anwendung probiert: Mehrmals täglich ging ich zur Pflanze, knickte einen Stengel des Schöllkrauts ab und verrieb den heraustretenden, orangefarbenen Saft auf der Warze. Die Stelle nahm zwar sofort die gelborange Färbung an, aber wer seine Warzen loswerden will, der muss das wohl in Kauf nehmen. Auf jeden Fall hat sich die Warze bei täglicher Anwendung in einigen Tagen deutlich verkleinert und war schließlich nach 2 Monaten vollends verschwunden. Und zwar bis heute! Wer natürliche Heilkräuter und Heilpflanzen verwendet, der weiß auch, dass man vielleicht etwas länger braucht, aber der Verzicht auf Chemiekeulen ist es mir auf jeden Fall Wert.

Orangefarbener Pflanzensaft - Der Saft aus dem Schöllkraut ist orange, manchmal mehr rötlich, manchmal mehr gelblich und färbt ziemlich stark, deshalb wurde er auch in vergangenen Zeiten oft als Färbemittel benutzt.

Alkaloide im Schöllkraut - Das bewährte Kraut ist auf jeden Fall giftig und der Saft ist ziemlich bitter. Beim Probieren des Saftes mit der Zunge brennt es sofort und auch anhaltend. Ich empfinde es als unangenehm und wende es nur äusserlich an. Die über 20 verschiedenen Giftstoffe befinden sich in der ganzen Pflanze und sammeln sich vermehrt im Herbst in der Wurzel, das heißt: Die Wurzel ist ziemlich giftig!

Samen mit ElaiosomSamen mit Anhang - Wenn man sich die Samen dieses faszinierenden Krautes einmal genauer anschaut, sieht man an jedem Samenkorn einen hellen, kleinen Anhang. Dieses Elaiosom oder Elaiosomata erfüllt eine sehr wichtige Aufgabe für die Verbreitung einer Pflanze. Denn es ist ein kleiner Leckerbissen für Ameisen und/oder auch Vögel, je nach Gebiet und Vorkommen. Diese Tiere verschleppen ein Samenkorn zum Verzehr des kleinen Leckerbissens, der am Samenkorn hängt. Anschließend ist das Samenkorn nutzlos und wird entweder an Ort und Stelle liegengelassen oder, wie bei den Ameisen, aus dem Bau geschleppt. Dort kann der Pflanzensamen dann zum richtigen Zeitpunkt keimen und die Fortpflanzung der eigenen Art hat wieder einmal geklappt in der freien Natur.

Kleine schwarze Samen - Eine einzige Pflanze entwickelt ziemlich viele, kleine, schwarze Samen in ihren Schoten. Nach entsprechender Reife springen sie eigenständig auf und verbreiten sich so recht schnell. Wer sie also in seinem Garten aussäen will, sollte das Beachten, damit man es unter Kontrolle behält und es nicht ausufert.

Pflege - und Pflanzanleitung Schöllkraut

Aussaat Aussaat: Die Samen des Schöllkrautes können das ganze Jahr über an Ort und Stelle in den Garten gepflanzt werden. Wer sein Schöllkraut lieber im Topf hat, der sät am Besten dort direkt aus (nicht mit Erde bedecken, da Lichtkeimer!) und hält sich sein Kraut in angenehmer Größe. Da das Schöllkraut wirklich anspruchslos ist, müsste bei der eigenen Anzucht eigentlich Jeder Erfolg haben, ohne den grünen Daumen zu besitzen. Auch bei der Erde ist Schöllkraut nicht sehr wählerisch.

Schöllkraut ist ein Lichtkeimer - Bei der Aussaat wird der Samen auf der Blumenerde nur leicht angedrückt und wird nicht in die Erde gesteckt!

Keimdauer: variiert ziemlich, 10 bis 20 Tage, also ca. 2 bis 3 Wochen kann es dauern

Heimische Wildpflanze

Standort Standort und Pflege: Das Schöllkraut stellt keine großen Ansprüche und kann Sonne und auch Halbschatten gut vertragen. Selbst an einem Schattenplatz macht sie keine Zicken und gedeiht gut.

Blütezeit: Von ca. Mai bis oft in den September hinein, die Pflanze hat 4 hellgelbe Blütenblätter je Blüte

Boden: Im Allgemeinen heisst es, dass Schöllkraut stickstoffhaltigen Boden bevorzugt, ich selber habe es aber an den verschiedensten Stellen und auch sehr dürftigen Stellen gesehen und es scheint keine großen Ansprüche zu stellen. Wer dieses Kraut bei sich im Garten möchte, der tut sicher gut daran, ihm stickstoffhaltigen Boden einzuräumen, muss aber nicht.

Schöllkraut Samen: Die Samen entspringen der Kapsel, wenn diese sich, oft bereits schon im August, geöffnet hat. Die Samen werden oft und gerne von Ameisen abtransportiert, wegen ihres "Anhängsels" am Samen. Wurde das "Anhängsel" vertilgt, wird der Samen aus dem Bau verbannt und so verbreitet sich die Pflanze auf natürliche Art.

Winterhart: Ja

Zwei- bis mehrjährige Pflanze

Wuchshöhe: Das Schöllkraut kann bis 70 cm hoch werden, oft auch größer

Der Garten Tipp von Pflanzensamen.info! Unser Garten Tipp: Wer Schöllkraut im Garten kontrolliert wachsen lässt, hat immer ein Mittel gegen Warzen parat. Es ist unempfindlich und durch die gelben Blüten sieht es auch noch hübsch aus. Wer es bereits zur "Kräuterhexe" gebracht hat, der kann sowohl Wurzel, wie Blätter und auch die Stiele trocknen und verwenden, z.B. als Tee. Das sollten aber nur Kenner praktizieren, da im Schöllkraut über 30 Alkaloide enthalten sind!

Ein Hinweis an den Garten LiebhaberHinweis: Heilkräuter, Heilpflanzen, Giftpflanzen usw. gehören natürlich nicht in Kinderhände. Ich selber bin der Meinung, dass viele Dinge aus der Natur unsere kleinen Wehwehchen durchaus gut tun und sogar Abhilfe schaffen können. Denn schon meine beiden alten Zieh-Tanten sagten mir, welches Kraut gegen das ein oder andere Zipperlein gewachsen ist. Bei ernsten Erkrankungen sollte man natürlich einen Arzt aufsuchen, aber unsere bequeme Art, sogleich zum Pillendöschen zu greifen, anstatt die natürlichen Heilmittel wie Wasser, Sonne, Luft, Wärme, Kälte, Moor, Lehm, Mineralien, Kräuter und Pflanzen zu nutzen, zeugt nicht gerade von Weitsichtigkeit, geschweige denn Klugheit, aber welcher Hahn kräht denn schon danach.

 

Grünstreifen
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